Hüftarthroskopie (HAS)

Eingriffspezifische Besonderheiten

Meist wird die Hüftarthroskopie zur Behandlung des sogenannten Impingementsyndroms eingesetzt. Dazu gehört bei 90% der meist jungen Patienten eine Labrumläsion oder ein Knorpelschaden, als Folge eines Traumas, einer beginnenden Arthrose oder bei Hüftdysplasie (Überlastung durch steile und flache Pfanne). Durch die Anatomie des Hüftgelenks (Kugelgelenk) und den grossen Weichteilmantel mit dem das Gelenk umgeben ist ergeben sich hohe technische Anforderungen an Material und Operateur. Um eine Einsicht ins Gelenk zu gewähren ist ein Zug von 200-300 Newton erforderlich, was wiederum eine perfekte Lagerung und Polsterung des Fusses und der Inguinalregion erfordert. Wegen Schäden durch Zug an Nerven, Muskeln, Sehnen und Gefässen darf die Operation nicht zu lange dauern.

Anästhesieverfahren

  • Intubationsanästhesie mit vollständiger Relaxation intraoperativ
  • 2 Venenzugänge
  • DK meist sinnvoll wegen postoperativer Bettlägrigkeit infolge Schmerzen

Narkoseführung

gute Muskelrelaxation!

Antiemetische Therapie (junge Patienten mit hohem Schmerzmittelbedarf postoperativ)

Postoperatives Management

iv-PCA obligat!

Überwachung im Aufwachraum